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Angeln in Schweden

Für viele Menschen ist der Angelsport eine langweilige Angelegenheit, aber wer mit Leib und Leben den Angelsport zu seinem persönlichen Highlight gemacht hat, kennt den Kick, wenn es an der Angel plötzlich lebendig wird und vielleicht ein Kampf mit einem Kapitalen bevorsteht. Die Liebe zur Natur, sowie die Hege und Pflege von Gewässern samt ihren Tierbeständen, liegt dem Angler ebenso am Herzen, wie ein kapitaler Fang. Aber schon stellt sich die Frage – wo findet man den Kapitalen? Natürlich in Schweden!

Schweden – ein Paradies für Angler
Seit Jahrzehnten ist Schweden für den deutschen Angler das Angelparadies schlechthin. In den unzähligen Flüssen und Seen tummeln sich etwa 40 Arten von Fried- und Raubfischen, vor allem auf Barsch, Zander und Hechte haben es die Petrijünger abgesehen. In den Flüssen Schwedens können auch die Lachsforellen und Äschen an den Haken gehen. Wo der Angler sein Feriendomizil aufschlagen möchte, liegt auch daran, welchem Fisch er nachstellen möchte und welche Gewässerart er bevorzugt. An dem größten See Schwedens, dem im Südwesten gelegene Väner-See, findet er nicht nur einen reichen Fischbestand, sondern auch sehr schöne Angelplätze, denn der See ist etwa 5.600 km² groß. Auch vom Boot aus können die Angler mit einer Schleppangel die Jagd auf den Binnenlachs und die Forelle angehen. Auch Barsche, Zander und Hechte haben hier neben den Friedfischen ihren Lebensraum.

Angeln in Schwedens Flüssen
Nicht nur die vielen Seen laden zum Angeln ein, auch die großen Flüsse Schwedens locken mit einer reizvollen Natur und einem guten Fischbestand. Vor allem in Norden Schwedens, wo die großen Flusssysteme liegen, stoßen die Angelfreunde auf eine einzigartige wilde Natur und fantastische Angelmöglichkeiten. Wasserfälle, Stromschnellen oder ruhige Becken wechseln sich miteinander ab. Hier sollten sich die Angler mit einem Guide auf die Angeltour begeben, denn diese Menschen kennen sich mit dem schwierigen Gelände und den extremen Wetterverhältnissen des Polarkreises bestens aus. In diesen Flüssen treffen die Angler auf Bach- und Rotforellen und Äschen, also auf Fische, die besonders klares, kühles und sauerstoffreiches Wasser brauchen. Die Flüsse Mittelschwedens, beispielsweise der Klarälv oder der Dalälv, fließen durch unzählige Wiesen, Feuchtgebiete und Auen. Hier sind auch große Hechte, Barsche und Zander zu Hause.

Meeresangeln an Schwedens Küsten
Schwedens Küstengebiete sind für den Meeresangler ebenfalls sehr interessant. Kapitale Makrelen, Hornhechte oder Meeresforellen leben in den küstennahen Wassergebieten, auch stattliche Kabeljaus bieten dem Angler Paroli. Bekannt ist auch die Hanöbucht an Schwedens Südküste, wo man fantastische Chancen hat, Lachse zu angeln oder beim Schleppangelfischen zu landen. Und wenn der Fang einmal nicht wie erhofft ausfällt, dann bleibt immer noch das Naturschauspiel des fantastischen Nordlichts oder der Mitternachtssonne.